Bodenpreis bei 85.300 Euro – Landwirte kaufen so viel wie lange nicht #bodenpreise #agrarfläche

Bodenmarkt Niederlande Bodenpreis bei 85.300 Euro – Landwirte kaufen so viel wie lange nicht © stock.adobe.com/ValentinValkov Landwirte in den Niederlanden zahlen extrem hohe Bodenpreise für Agrarflächen. Doch der Handel mit landwirtschaftlichem Boden hat zugenommen, zeigen die neuesten Zahlen. Das ist der Grund. Teilen Pinnen Whatsapp Teilen Mail Druck Anna-Maria Buchmann, agrarheute am Montag, 10.02.2025 – 11:42 Landwirte in den Niederlanden bezahlen im Durchschnitt 85.300 Euro für einen Hektar Agrarfläche. Trotz der rekordhohen Bodenpreise wechselt dort aber immer mehr Fläche den Besitzer. Lesen Sie, was der Grund dafür ist. Nach aktuellen Berechnungen des niederländischen Katasteramts in Apeldoorn und der Abteilung für Wirtschaftsforschung an der Universität Wageningen (WEcR) wechselten im Jahr 2024 insgesamt 31.500 Hektar Agrarland in den Niederlanden den Besitzer; das waren 15,1 % mehr als im Vorjahr.Damit endete der Abwärtstrend der Bodenmobilität, der seit 2019 anhielt. 2018 handelten die niederländischen Bauern noch insgesamt fast 40.000 Hektar Fläche. Nach dem mehrjährigen Rückgang nahm 2024 vor allem der Umfang der gehandelten Grünland- und Feldfutterflächen zu. Derweil vergrößerte sich die gesamte niederländische landwirtschaftliche Nutzfläche im vergangenen Jahr sogar leicht, nämlich im Vergleich zu 2023 um 8.000 Hektar auf 1,811 Mio. Hektar. Wir brauchen Ihre Einwilligung Dieser Inhalt wird von bereit gestellt. Wenn Sie den Inhalt aktivieren, werden ggf. personenbezogene Daten verarbeitet und Cookies gesetzt. Akzeptieren Landwirte zahlen sehr hohe Bodenpreise – das ist der Grund Zugleich hat sich der kräftige Aufwärtstrend der niederländischen Bodenpreise fortgesetzt. Die Landwirte legten 2024 im Durchschnitt 85.300 Euro für einen Hektar auf den Tisch. Mit diesem Rekord wurde der Vorjahreswert um 8,3 % übertroffen.Die Fachleute der Universität und des Katasteramts begründen die kontinuierliche Verteuerung der landwirtschaftlichen Flächen unter anderem mit der Agrarpolitik in den Niederlanden, die zunehmend auf Extensivierung ausgerichtet sei. Strengere Umweltvorschriften und die Abschaffung von Ausnahmeregelungen zwängen die Tierhalter, ihre Flächen auszuweiten. Überdies habe sich der finanzielle Spielraum für Investitionen in Boden verbessert, denn Ackerbauern und Intensivtierhalter hätten in den vergangenen Jahren relativ hohe Gewinne erzielt. Warum verkaufen so viele Landwirte in den Niederlanden ihre Agrarfläche? Allerdings stand der steigenden Nachfrage zuletzt auch ein zunehmendes Angebot an Agrarflächen gegenüber, sagen die Fachleute. Dabei spielten die Betriebsstilllegungsprogramme wie LBV und LBV-Plus im Rahmen der niederländischen Stickstoffpolitik eine wichtige Rolle. Vor allem durch das Ausscheiden von Milchviehhaltern komme Fläche an den Markt. Dieser Trend werde durch die wirtschaftliche Unsicherheit in der Milchviehhaltung und auch in anderen Betriebszweigen verstärkt. In die gleiche Richtung wirkt den Fachleuten zufolge die Entwicklung der Altersstruktur in der Landwirtschaft: Zwischen 2020 und 2023 stieg der Anteil der Betriebsleiter in der Altersklasse „55 plus“ von 57 % auf 61 %.  Mit Material von AgE Mehr zum Thema Bodenpreise: So viel zahlen Landwirte in Europa für ihren Acker $(() => { const swiperConvMarktnewsletter = new Swiper(„.swiper.conv-marktnewsletter“, { slidesPerView: 1, loop: true, effect: „fade“, centeredSlides: true, autoplay: { delay: 3000, }, }); }); Bodenpreise Agrarfläche Acker Niederlande Teilen Pinnen Whatsapp Teilen Mail Druck

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