Flechten am Baum: Was das Symbiose-Wunder über die Natur verrät #baum #symbiose
Flechten als Umweltindikatoren: Vorteile für Baum und Natur
Eine Analyse zeigt, dass Flechten häufig als Indikatoren für bestimmte Umweltbedingungen fungieren. Gewisse Arten, wie die Gewöhnliche Gelbflechte, dienen als Zeigerorganismen und reagieren sensibel auf Schadstoffe wie Schwefeldioxid. Der Rückgang der Schwefeldioxidbelastung seit den 1990er-Jahren hat die Verbreitung von Flechten begünstigt, was ein positives Umweltzeichen darstellt. Zusätzlich profitiert die Gewöhnliche Gelbflechte von der erhöhten Stickstoffkonzentration in der Luft, die in den letzten Jahren zugenommen hat. Während diese Entwicklung der Flechte zugutekommt, leiden empfindliche Biotope wie Moore und Heiden unter der hohen Stickstoffbelastung. Die Interaktion zwischen Flechten und Umweltbedingungen verdeutlicht die Komplexität und Sensibilität ökologischer Systeme.
Benjeshecke anlegen: Schritt für Schritt zur Totholzhecke im Garten
Ist das Leben nicht verrückt? Gerade noch sprachen wir über die Bedeutung von Flechten als Umweltindikatoren, während parallel, die Anleitung zur Anlage einer Benjeshecke im Garten präsentiert wird. Diese Hecke besteht aus zwei Reihen stabiler Äste oder Holzpfosten, die in die Erde eingelassen werden. Der Abstand zwischen den Pfosten beträgt etwa 1 bis 2 Meter, und die Hecke sollte eine Tiefe von 0,50 bis 1,0 Meter sowie eine Höhe von 1,0 bis 1,5 Metern haben. Durch das vertikale Aufschichten von Ästen und Zweigen entsteht eine Struktur, die Nahrung und Lebensraum für verschiedene Tierarten bietet. Die Benjeshecke kann durch natürliche Prozesse wie Wind und Vögel mit der Zeit begrünt und verdichtet werden, was die Vielfalt im Garten fördert und Nützlingen einen Lebensraum bietet.