Milchkühe im Luxusresort – wie Bauern zu Käsebaronen aufsteigen
Auf dem Grönerhof wird nicht einfach nur Milch produziert, nein, hier entstehen wahre Kunstwerke aus Kuhsekret. Als würden Maserati-Fahrer plötzlich Klopapier-Anhängsel als Accessoires tragen – so exzentrisch präsentiert sich die Hofkäserei. Doch was steckt wirklich hinter dieser glorifizierten Milchproduktion? Ein Blick hinter die Scheunentore lohnt sich – oder vielleicht doch nicht?
Wenn Kühe zu Cashcows werden und Landwirte zu Edel-Käselords mutieren
Apropos "edler Weichkäse": Vor ein paar Tagen ergossen sich sagenhafte 1,8 Millionen Liter Milch in die gastronomische Welt des Grönerhofs. Klingt nach einem Schlaraffenland für Kühe? Vielleicht eher nach einem gnadenlosen Hamsterrad für Bullen und Bauern gleichermaßen. Denn während 80 resolute Rindviecher täglich ihre wertvolle Flüssigkeit spenden, macht Familie Gröner daraus nicht nur schlichte Trinkmilch. Nein, sie verwandelt das Euter-Extrakt in kunstvoll gereiften Käse mit einer Prise Selbstvermarktungsfantasie.