OVR – Beratungsring für den ganzen Norden

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Der Obstbauversuchsring des Alten Landes e.V. – Ein Blick in die Welt des größten Beratungsrings Norddeutschlands

Der Obstbauversuchsring des Alten Landes e.V. hat sich in der Region als der größte Beratungsring Norddeutschlands etabliert. Nach der Auflösung des Obstbauberatungsrings Südoldenburg fanden die meisten Mitglieder im OVR Jork eine neue Heimat. Details zu diesem spannenden Wandel sind in der beigefügten pdf-Datei zu finden.

Mauerbienen als effiziente Bestäuber in Obstanlagen

Die Fachschule der BBS III in Stade hat im vergangenen Jahr intensiv die Verwendung von Mauerbienen als Bestäuber in Obstanlagen erforscht. Die Ergebnisse dieser Untersuchungen, die in der beigefügten pdf-Datei zu finden sind, zeigen die vielfältigen Vorteile dieser Bestäubungsmethode. Mauerbienen gelten als äußerst effiziente Bestäuber, da sie eine hohe Bestäubungsrate aufweisen und auch bei kühleren Temperaturen aktiv sind. Ihr Einsatz in Obstanlagen kann somit zu einer Steigerung der Erträge und einer verbesserten Fruchtqualität führen. Die nachhaltige Nutzung von Mauerbienen als Bestäuber stellt somit eine vielversprechende Alternative zu herkömmlichen Bestäubungsmethoden dar.

Wasserqualität als entscheidender Faktor im Obstbau

Die Verfügbarkeit von qualitativ hochwertigem Wasser spielt eine entscheidende Rolle im Obstbau. Insbesondere an der Niederelbe sind Probleme mit der Wasserqualität präsent, während die Quantität weniger problematisch ist. Eine schlechte Wasserqualität kann zu erheblichen Schäden an den Kulturen führen und die Gesundheit der Pflanzen beeinträchtigen. Daher ist es von großer Bedeutung, Maßnahmen zur Verbesserung der Wasserqualität zu ergreifen, um die nachhaltige Entwicklung des Obstbaus in der Region zu gewährleisten. Die Bewässerung mit qualitativ hochwertigem Wasser kann nicht nur das Wachstum und die Erträge der Pflanzen verbessern, sondern auch zur Reduzierung des Einsatzes von chemischen Pflanzenschutzmitteln beitragen.

Herausforderungen durch Sonnenbrand an Äpfeln

In den letzten Jahren hat der Obstbau vermehrt unter Extremwetterereignissen gelitten, darunter auch unter dem Phänomen des Sonnenbrands an Äpfeln. Auch an der Niederelbe sind vermehrt Schäden durch Sonnenbrand an Obstbäumen zu verzeichnen. Der Sonnenbrand entsteht durch intensive Sonneneinstrahlung, die zu Verbrennungen an den Früchten führt und die Qualität sowie den Ertrag der Ernte beeinträchtigen kann. Um dieser Herausforderung zu begegnen, sind Maßnahmen wie die Beschattung der Bäume, die Auswahl von widerstandsfähigen Sorten und eine angepasste Bewässerung erforderlich. Die Entwicklung von Strategien zur Prävention des Sonnenbrands ist daher von großer Bedeutung für den langfristigen Erfolg des Obstbaus in der Region.

Die Erfolgsgeschichte der Apfelsorte Fresco

Die Apfelsorte Fresco hat in den vergangenen Jahren viele Apfelesser durch ihren exzellenten Geschmack überzeugt. Trotz gelegentlicher äußerlicher Unvollkommenheiten erfreut sich Fresco großer Beliebtheit bei den Verbrauchern. Diese Sorte zeichnet sich durch ihr saftiges Fruchtfleisch, ihre süße Note und ihre lange Haltbarkeit aus, was sie zu einer beliebten Wahl auf dem Markt macht. Trotz der Konkurrenz durch andere Apfelsorten konnte sich Fresco aufgrund ihrer geschmacklichen Qualität und ihrer vielseitigen Verwendungsmöglichkeiten erfolgreich behaupten. Die Erfolgsgeschichte von Fresco verdeutlicht, dass Geschmack und Qualität nach wie vor entscheidende Kriterien für Verbraucher sind und den Erfolg einer Apfelsorte maßgeblich beeinflussen.

Tafeltraubenanbau im Alten Land

Seit der Reform der EU-Weinmarktordnung im Jahr 2000 ist der Anbau von Tafeltrauben zur Obsterzeugung uneingeschränkt erlaubt. Ergänzungskulturen, insbesondere zum Apfelanbau, erweisen sich als sinnvoll im norddeutschen Obstbau. Der Tafeltraubenanbau im Alten Land bietet nicht nur eine vielfältige Erweiterung des Sortiments, sondern auch neue Absatzmöglichkeiten für Obstbauern in der Region. Durch die gezielte Auswahl von Traubensorten, die an das norddeutsche Klima angepasst sind, können qualitativ hochwertige Tafeltrauben produziert werden, die sowohl regional als auch überregional Absatz finden. Der Anbau von Tafeltrauben stellt somit eine vielversprechende Möglichkeit dar, die Diversifizierung im Obstbau voranzutreiben und neue Marktchancen zu erschließen.

Erste Erkenntnisse zu Bibäumen an der Niederelbe

Im Frühjahr 2014 wurden an neun Standorten an der Niederelbe Bibäume der Sorte Red Jonaprince gepflanzt. Diese spezielle Form der Baumbewirtschaftung zeigt vielversprechende Vorteile für die Obstproduktion. Bibäume bestehen aus zwei senkrecht gezogenen Achsen, die mit kurzem Fruchtholz garniert sind. Diese Anbaumethode ermöglicht eine effiziente Bewirtschaftung der Bäume, eine bessere Lichtausnutzung und eine gezielte Fruchtbildung. Die ersten Erkenntnisse zu Bibäumen an der Niederelbe deuten darauf hin, dass diese Anbaumethode das Ertragspotenzial der Obstplantagen steigern und gleichzeitig die Arbeitsabläufe optimieren kann. Die Integration von Bibäumen in den Obstbau an der Niederelbe könnte somit einen wichtigen Beitrag zur Effizienzsteigerung und Nachhaltigkeit in der Obstproduktion leisten.

Vielfältige Arbeitsfelder und Beratungsangebote

Der Obstbauversuchsring bietet eine breite Palette von Beratungsangeboten für Obstbauern an, darunter betriebswirtschaftliche Beratung im Gartenbau, Informationen zu Pflanzenschutzmitteln im Erwerbsobstbau und diverse Drittmittelprojekte zur Weiterentwicklung des Obstbaus. Diese vielfältigen Arbeitsfelder und Beratungsangebote ermöglichen es den Obstbauern, ihr Wissen zu erweitern, ihre Betriebe effizienter zu führen und innovative Techniken im Obstbau zu implementieren. Durch die enge Zusammenarbeit mit Experten und Forschungseinrichtungen können Obstbauern von aktuellen Erkenntnissen und Best Practices profitieren, um ihre Betriebe nachhaltig zu entwickeln und langfristig erfolgreich zu sein.

Gartenbau ohne Torf – Zukunftsweisende Projekte

Verschiedene Projekte im Gartenbau, wie FiniTo zur Umstellung auf torffreie Kultursubstrate und TeiGa zur Verwendung von Torfersatzstoffen, zeigen Wege auf, wie der Gartenbau nachhaltiger gestaltet werden kann. Die Reduzierung des Torfverbrauchs im Gartenbau ist ein wichtiger Schritt hin zu einer umweltfreundlicheren und nachhaltigeren Produktion. Durch den Einsatz alternativer Substrate und die Entwicklung neuer Anbaumethoden können Gartenbaubetriebe ihre ökologische Bilanz verbessern und einen Beitrag zum Umweltschutz leisten. Zukunftsweisende Projekte wie FiniTo und TeiGa demonstrieren, dass eine nachhaltige Bewirtschaftung im Gartenbau möglich ist und neue Perspektiven für eine umweltfreundliche Produktion eröffnet.

Hoheitliche Bereiche und Dienstleistungen der LUFA Nord-West

Die LUFA Nord-West bietet eine Vielzahl von Dienstleistungen im Bereich Agrarförderung, Düngebehörde, Pflanzenschutzdienst, Saat- und Pflanzgutanerkennung sowie Tierzuchtangelegenheiten an, um die landwirtschaftliche Entwicklung in der Region voranzutreiben. Die hoheitlichen Bereiche der LUFA Nord-West spielen eine wichtige Rolle bei der Unterstützung von Landwirten und Obstbauern in Fragen der Förderung, des Pflanzenschutzes, der Saatgutanerkennung und der Tierzucht. Durch ihre vielfältigen Dienstleistungen und Beratungsangebote trägt die LUFA Nord-West dazu bei, die Produktivität und Nachhaltigkeit der landwirtschaftlichen Betriebe in der Region zu verbessern und die Qualität der landwirtschaftlichen Erzeugnisse zu sichern. Die enge Zusammenarbeit mit der LUFA Nord-West bietet Obstbauern die Möglichkeit, auf fundierte Expertise und Unterstützung in verschiedenen Bereichen zurückzugreifen, um ihre Betriebe erfolgreich zu führen und weiterzuentwickeln.

Zukunftsausblick und persönliche Einladung

Welche innovativen Methoden im Obstbau begeistern Dich am meisten? 🍎 Welche Herausforderungen siehst Du für die zukünftige Entwicklung des Obstbaus? 🌿 Wie könntest Du persönlich zur Nachhaltigkeit im Gartenbau beitragen? 🌱 Deine Meinung und Ideen sind gefragt! Lass uns gemeinsam die Zukunft des Obstbaus gestalten und nachhaltige Lösungen für die Herausforderungen der Branche entwickeln. Teile Deine Gedanken in den Kommentaren, stelle Fragen und lass uns gemeinsam die Vielfalt und Innovationskraft des Obstbaus erkunden. 🌳✨

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