Rinderpreise steigen in neue Dimension – Rekordpreise für Bullen und Kühe #rinderpreise

Rindermarkt und Rinderpreise Rinderpreise steigen in neue Dimension – Rekordpreise für Bullen und Kühe © stock.adobe.com/Malisa Wille „Vor dem Hintergrund eines nur sehr begrenzt ausfallenden Angebotes sowie einer anhaltenden Nachfrage der Schlachtunternehmen steigen die Schlachtrinderpreise zu Wochenbeginn erneut deutlich an,“ berichtet die Vereinigung der Erzeugergemeinschaften am Montag. Teilen Pinnen Whatsapp Teilen Mail Druck Dr. Olaf Zinke, agrarheute am Dienstag, 18.02.2025 – 11:57 Die Rinderpreis steigen diese Woche weiter. Für Bullen, Färsen und Kühe. Neue Rekordpreise werden erreicht. Bei Bullen wird der Absatz jedoch schwieriger. Und: die hohen Preise ziehen mehr Rinder und Fleisch aus dem Ausland an. © Olaf Zinke In der aktuellen Woche (17. Februar) zahlten die Schlachter für schwarzbunte Jungbullen der Handelsklasse R3 (HF3) nach den Daten der VEZG 6,40 Euro je kg SG und für Fleischrassen bei 6,45 Euro. Das sind nochmals 10 Cent mehr als vorige Woche und gleichzeitig die höchsten Bullenpreise die bislang überhaupt erreicht wurden.  Mehr lesen Die Rinderpreise steigen auch dieser Woche kräftig weiter. Einige Marktbeobachter melden jedoch zunehmende Probleme der Schlachter beim Fleischabsatz. Außerdem könnten die stark gestiegenen Preise auch mehr Rinder aus dem benachbarten Ausland und sogar aus Drittändern auf den deutschen Markt ziehen. Davon ist diese Woche jedoch noch nichts zu spüren. Zumindest nicht bei den Preisen. „Vor dem Hintergrund eines nur sehr begrenzt ausfallenden Angebotes sowie einer anhaltenden Nachfrage der Schlachtunternehmen steigen die Schlachtrinderpreise zu Wochenbeginn erneut deutlich an,“ berichtet die Vereinigung der Erzeugergemeinschaften am Montag.Die Marktbeobachter der Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein verweisen jedoch bereits in ihren letzten Marktbericht darauf, „dass die besonders im Jungbullenbereich die Preisspanne wieder deutlich weiter auseinander gehen. Grund dafür ist, dass die erneuten Preiserhöhungen nicht von allen Schlachtbetrieben hierzulande mitgetragen werden.“ Den Grund liefern die Marktbeobachter der Kammer gleich mit: Auf Seiten der Rindfleischabnehmer führt die Preisspirale zu inzwischen massiven Abbestellungen, besonders im Bereich der Edelteile.“ Und andere Marktbeobachter sagen, dass die hohen Preise sowohl Schlachtrinder aus dem benachbarten Ausland aber auch deutlich mehr Ware aus Südamerika auf den hiesigen Markt ziehen. Doch den rekordhohen Preisanstieg hat dies bislang offenbar nicht bremsen können. Auch bei den weiblichen Schlachtrinder reichen die angebotenen Stückzahlen weiterhin nicht aus, um den Bedarf zu decken. Auch hier sind weiter steigende Preise die Folge. Anders als bei Bullen läuft die Vermarktung hier offenbar ohne erkennbare Probleme oder Stockungen. Das sich an der sehr knappen Angebotssituation kurzfristig grundlegend etwas ändert, glauben die meisten Marktbeobachter nicht.  Wir brauchen Ihre Einwilligung Dieser Inhalt wird von bereit gestellt. Wenn Sie den Inhalt aktivieren, werden ggf. personenbezogene Daten verarbeitet und Cookies gesetzt. Akzeptieren Bullenpreise: plus 10 Cent – Kuhpreise uns Färsen: plus 10 Cent © Olaf Zinke Sehr kräftig sind erneut auch die Kuhpreise gestiegen. Hier zahlten die Schlachter diese Woche für R3-Kühe (310 kg) 5,20 Euro je kg SG – das sind nochmals 10 Cent mehr als vorige Woche. Mehr lesen In der aktuellen Woche (17. Februar) zahlten die Schlachter für schwarzbunte Jungbullen der Handelsklasse R3 (HF3) nach den Daten der VEZG 6,40 Euro je kg SG und für Fleischrassen bei 6,45 Euro. Das sind nochmals 10 Cent mehr als vorige Woche und gleichzeitig die höchsten Bullenpreise die bislang überhaupt erreicht wurden. Für Jungbullen der Handelsklasse O3 ergaben die Preisermittlungen der VEZG für schwarzbunte Tiere (HF3) einen Preis von 6,27 Euro je kg SG und für Spitzenbullen der Hkl. U3 zahlten die Schlachter zuletzt 6,50 Euro je kg SG. Auch bei diesen Kategorien bedeutet der Preisaufschlag einen neuen Preisrekord und zugleich 10 Cent mehr als in der vorigen Woche. Ebenso so kräftig wie bei Bullen war der Preisanstieg bei Schlachtfärsen: Hier zahlen die Schlachter zu Beginn dieser Woche für R3-Färsen 5,63 Euro je kg. Das sind die höchsten Färsenpreise seit Mai 2022 und nochmals 10 Cent mehr als in der vorigen Woche. Für O3-Färsen lagen die Preise bei 5,05 Euro je kg und damit ebenfalls 10 Cent über dem Vorwochenpreis. Sehr kräftig sind erneut auch die Kuhpreise gestiegen. Hier zahlten die Schlachter diese Woche für R3-Kühe (310 kg) 5,20 Euro je kg SG – das sind nochmals 10 Cent mehr als vorige Woche – und gleichzeitig ein Preisniveau, dass zuletzt im Mai 2022 erreicht wurde – also vor fast drei Jahren. Für O3-Kühe (310 kg) lagen die Preise zuletzt bei 5,15 Euro und für P2-Kühe wurden 4,41 je kg SG ausgezahlt. Auch hier lag das Plus zur Vorwoche bei 10 Cent. Mehr zum Thema Mit Rindern endlich Geld verdienen – rekordhohe Rinderpreise reichen nicht Melden Sie sich zum agrarheute-Newsletter an! Wir informieren Sie jeden Werktag über die Top-Themen des Tages. Mit der Anmeldung für den Newsletter haben Sie den Hinweis auf die Datenschutzhinweise zur Kenntnis genommen. Sie erhalten den agrarheute-Newsletter bis auf Widerruf. 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