Stolpert Trump über Eier-Knappheit? Eierpreise hoch wie nie #donaldtrump #eierpreis
Inflation Stolpert Trump über Eier-Knappheit? Eierpreise hoch wie nie © stock.adobe.com/geargodz In den USA sind Eier so teuer wie nie. Stolpert Donald Trump am Ende über steigende Eierpreise? Teilen Pinnen Whatsapp Teilen Mail Druck Martina Hungerkamp, agrarheute am Donnerstag, 06.02.2025 – 16:29 Nicht nur in Deutschland, auch in den USA steigen die Eierpreise. Präsident Trump bekommt die historisch hohen Preise nicht in den Griff. Jetzt steigt sogar ein Fleischgigant in den Eiermarkt ein. Präsident Donald Trump bekommt die steigenden Eierpreise in den USA nicht in den Griff. Die Demokraten würden neue Hoffnung schöpfen, wie das Netzwerk RND berichtet. Das Thema Teuerung, mit dem Trump im Wahlkampf punkten konnte, könne sich schon bald gegen den Präsidenten drehen. Schließlich nahm er den Mund sehr voll und verkündigte, wenn er gewinne, würden die Preise sofort runtergehen und zwar von Tag eins an. Doch auch Wochen nach der Wahl ist von gesunkenen Preisen bei Waren des täglichen Bedarfs nichts zu sehen. Im Gegenteil, die Preise von vielen Obst- und Gemüsesorten steigen weiter. Wir brauchen Ihre Einwilligung Dieser Inhalt wird von bereit gestellt. Wenn Sie den Inhalt aktivieren, werden ggf. personenbezogene Daten verarbeitet und Cookies gesetzt. Akzeptieren USA kämpft mit Eier-Inflation Besonders auffällig sind allerdings die Eierpreise. Sie schossen nach dem Wahlsieg von Donald Trump so hoch wie nie zuvor. Ein Karton mit 12 Eiern kostet laut RND inzwischen 7 US-Dollar (umgerechnet 6,75 Euro). Das sind rund 56 Cent für ein Ei. Zum Vergleich: In Deutschland erhalten Verbraucher selbst ein Bio-Ei je nach Region und Einkaufsstelle ab 30 Cent, ein M-Ei aus der Bodenhaltung gibt es schon ab 20 Cent. Das Weiße Haus beschäftigt sich mit Eierpreisen Die hohen Eierpreise kommen inzwischen sogar an höchster politischer Stelle zur Sprache: bei einer Pressekonferenz im Weißen Haus. Dort hieß es von einer Sprecherin, dass das Töten von Millionen Küken aufgrund der Vogelgrippe zur Eierknappheit und den hohen Preisen geführt hat. Deshalb seien die Eierpreise schon 2024 um 65 Prozent gestiegen, als also noch Joe Biden im Oval Office war. Genaugenommen hat die hohen Preise trotzdem nicht Joe Biden zu verantworten, schreibt RND weiter. Das Keulen der Küken und Legehennen aufgrund von Tierseuchen ist auch in den USA gesetzlich geregelt. Das entsprechende Gesetz wurde zuletzt 2017, also in der ersten Amtszeit von Trump, geändert. Mehr zum Thema Eier knapp und zu teuer: Ausnahmezustand in Deutschland Sinkende Eierpreise nicht in Sicht Vom amerikanischen Dachverband, dem American Egg Board, ist zu hören, dass die meisten US-Bundesstaaten die Vogelgrippe-Pandemie zwischenzeitlich im Griff hätten. Die Eierproduzenten beklagen viel mehr andere preistreibende Faktoren wie die Futterkosten und die höheren Kosten für Personal. Sinkende Preise für Eier seien nicht in Sicht. Fleischgigant will auch Eier erzeugen Vor dem Hintergrund steigender Eierpreise kommen nun neue Akteure an den Markt. Das US-amerikanische Fleischunternehmen JBS ist zum Beispiel bei dem großen brasilianischen Eiererzeuger Mantiqueira Brasil eingestiegen. Wie das Unternehmen mitteilte, erwirbt es 50 Prozent der Anteile. Mantiqueira Brasil ist einer der größten Produzenten Südamerikas mit einem Ausstoß von 4 Mrd. Eiern pro Jahr. Das Unternehmen beschäftigt rund 3.000 Mitarbeiter und betreibt Werke in sechs brasilianischen Bundesstaaten. JBS will damit nach eigenen Angaben sein Portfolio diversifizieren. Für Mantiqueira stellt die Fusion eine Gelegenheit dar, neue Märkte zu erschließen und ein „bedeutender Wettbewerber im Ausland“ zu werden. Mit Material von RND, agriculturedive Melden Sie sich zum agrarheute-Newsletter an! Wir informieren Sie jeden Werktag über die Top-Themen des Tages. Mit der Anmeldung für den Newsletter haben Sie den Hinweis auf die Datenschutzhinweise zur Kenntnis genommen. Sie erhalten den agrarheute-Newsletter bis auf Widerruf. Sie können den Newsletter jederzeit über einen Link im Newsletter abbestellen. Donald Trump Eierpreis Landwirtschaft USA Teilen Pinnen Whatsapp Teilen Mail Druck